Bachs Weihnachtsoratorium am 2. Advent

Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, St.-Nicolai-Kirche Alfeld

Was wäre Weihnachten ohne Musik? Bereits die biblischen Engel sprechen die himmlische Friedensbotschaft nicht, sondern sie singen das Gloria in excelsis Deo. Lieder, wie „O du fröhliche“ oder „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ gehören einfach dazu, wenn es Weihnachten werden soll. „Jauchzet, frohlocket“ Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium ist bis heute eines seiner berühmtesten und beliebtesten oratorischen Werke der Adventszeit.

Mit dem Weihnachtsoratorium gelang Bach ein Werk der Integration, dessen Uraufführung 1734 in Leipzig erfolgte. Vieles fügt sich zu einer überzeugenden Einheit: vokal und instrumental, weltlich und geistlich, Predigt und Drama, Bibel und Barock, Gottesdienst und konzertante Musik. Am wichtigsten aber ist der Brückenschlag vom Werk zu seinen Hörern. Die biblische Formel „Es begab sich aber zu der Zeit …“ drängt weiter in die Gegenwart, etwa, wenn es im Eingangschor des Gesamtwerkes heißt: „Rühmet, was heute der Höchste getan“. Antworten auf Weihnachten formulieren Picander und Bach aus barocker Perspektive in den Accompagnati und Arien. Hinzu kommen die traditionellen Choralstrophen als musikalische Muttersprache der Gemeinde. Letztlich deutet Bach das Geheimnis von Weihnachten als Fest der versöhnten Gegensätze: Krippenkind und Weltenherrscher, Gottesgeburt zu Bethlehem und Geburt Gottes in jeder Menschenseele. (red/sr)

Am Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr erklingen die Kantaten 1-3 des Weihnachtsoratoriums in der Stadtkirche St. Nicolai Alfeld mit dem Concerto Ispirato und der Kirchenkreiskantorei Hildesheimer Land-Alfeld unter der Leitung von Kreiskantor Tobias Langwisch. Das Ensemble steht für höchstes professionelles Niveau, Kreativität und Neugier und erfüllt die Musik  mit neuem Leben. Als Solisten sind Kerstin Dietl (Sopran), Nina Böhlke (Alt), Steffen Kruse (Tenor) und Julian Redlin (Bass) zu hören, die national wie auch international als Sänger und Sängerinnen im Collegium Vocale Gent, dem Balthasar Neumann Chor, dem SWR-Chor oder in der Bachstiftung St. Gallen tätig sind. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. 

Die Tickets sind erhältlich über die Kulturvereinigung Alfeld:
https://www.kulturvereinigung-alfeld.de,
beim Bürgeramt Alfeld:
Telefon: 0 51 81 / 7 03 – 111 oder an der
Abendkasse ab 16 Uhr.

Foto: Solist*innen: © Jérome Gerull

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