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Stadt, Land, Kuss

Kultursommer 2021 – „Stadt-Land-Kuss“ aus Hildesheim überzeugt Kulturstiftung des Bundes bewilligt 224.000 Euro Fördermittel

01.06.2021 (red/ne)

Die Kulturstiftung des Bundes hatte erst vor wenigen Wochen das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ ausgelobt, um bundesweit zu einer verantwortungsvollen kulturellen Wiederbelebung der Städte und Landkreise beizutragen. Dem Antrag aus Hildesheim wurde zugestimmt und somit beginnen die Projektpartner*innen nun umgehend mit der Planung für die Kulturerlebnistage unter dem Motto „Stadt-Land-Kuss“ vom 1. bis 3. Oktober 2021 im Hildesheimer Land. 224.000 Euro wurden dafür von der Kulturstiftung des Bundes bewilligt.

Der Landkreis Hildesheim hat in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt, dem Projektbüro Hildesheim 2025, den Vereinen Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land und IQ – Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim den Förderantrag gestellt. Das Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land übernimmt als Veranstalter die Organisation des Projekts – Seite an Seite mit der IQ – Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim, dem Projektbüro Hildesheim 2025 und allen Kommunen im Landkreis, die ihre Bereitschaft zur Teilnahme bereits in einem Positionspapier bekundet haben.

„Mit diesem Fördergeld können wir unsere Kultur- und Kreativwirtschaft, eine der am schwersten betroffenen Branchen in der Corona-Pandemie, wiederbeleben und den mit der Kulturhauptstadtbewerbung beschrittenen Weg des neuen Zusammenhalts gemeinsam weiter verfolgen“ so Erste Kreisrätin und Kulturdezernentin Evelin Wißmann. Der Landkreis stellt für das Projekt 40.000 Euro zur Verfügung, weitere 16.000 Euro geben die Städte Hildesheim, Bad Salzdetfurth, Alfeld und Sarstedt sowie die Gemeinde Freden. Zusammen mit den jetzt bewilligten Fördermitteln beträgt das Projektbudget insgesamt 280.000 Euro. 

Auch Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, freut sich auf das Projekt: „Dass wir es in die Endrunde des Kulturhauptstadt-Wettbewerbs geschafft und dort offenbar auch eine wesentliche Rolle gespielt haben, zeigt, wozu die Region Hildesheim auch kulturell in der Lage ist. Das Bündnis aus Stadt, Landkreis und Landkreiskommunen sowie den regionalen Kulturnetzwerken ist weiterhin aktiv, um Hildesheim als Kulturregion zu entwickeln und zu profilieren. Die gemeinsam konzipierten Kulturerlebnistage sind dabei ein weiterer Meilenstein.“

Unter dem Titel „Stadt-Land-Kuss – Kulturerlebnistage im Hildesheimer Land“ werden vom 1. bis 3. Oktober bisher noch nie bespielte öffentliche Orte zur Bühne für interessante, außergewöhnliche, inklusive, rasante, leise und laute, kleine und große Veranstaltungen. Sowohl regionale freie Künstler*innen und professionelle Kulturschaffende aller Sparten, als auch ehrenamtlich organisierte Vereine, Organisationen, Initiativen und Kommunalverwaltungen werden diese gestalten.

Wolfgang Moegerle, Bürgermeister der Gemeinde Algermissen und Sprecher der Bürgermeister*innen im Landkreis Hildesheim ist entschlossen: „Die aktive Beteiligung der Kommunen im Landkreis Hildesheim war Alleinstellungsmerkmal der Kulturhauptstadtbewerbung und hat viel in Bewegung gebracht. Der ‚Stadt-Land-Kuss‘ ist daher eine großartige Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der Städte und Gemeinden aus ihrer Zwangspause zurück auf die Bühne zu holen und auf dem gemeinsam bereiteten Weg weiterzugehen.“

„Zum einen gibt es dezentrale Aktionen in der gesamten Region, die offen für alle Veranstaltungswilligen sind und die jeweiligen lokalen Stärken unterstützen, zum anderen sind auch profilschärfende größere Formate geplant, die durch die Projektverantwortlichen organisiert werden und sich mit nachhaltiger Mobilität beschäftigen“, erklärt Sabine Zimmermann vom Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land. In den nächsten Wochen konzipiert das Netzwerk einen offiziellen Projektaufruf. Im Anschluss an dessen Veröffentlichung können sich dann potenzielle Projektpartner*innen mit ihren Ideen oder Fragen an das Team wenden.

Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Antragsberechtigt waren kreisfreie Städte und Landkreise, die neben einem neu entwickelten, vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm auch ein Hygienekonzept für die geplanten Veranstaltungen umsetzen.

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