Die Hildesheimer Straße 1 c soll Ende 2024 der neue Standort der Volksbank-Filiale in Alfeld werden.

Für die Region: Volksbank investiert 5,4 Millionen in neuen Alfelder Standort 

„Das ist ein klares Investment für Alfeld. Dieser Standort hat als Hauptgeschäftsstelle für die Volksbank natürlich eine besondere Relevanz“, erklärt Dr. Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Alfeld. Während eines Pressetermins Anfang Dezember erläuterten Vertreter der Volksbank und des zuständigen Architekturbüros Kranz & Partner aus Göttingen den Baufortschritt an der Hildesheimer Straße 1 c. Die zu geringe Anzahl an Büros und Parkplätzen und der Sanierungsbedarf des Gebäudes an der Leinstraße, das mit dem Alfelder Unternehmer Lars Rogge bereits einen neuen Eigentümer gefunden hat, seien mit ausschlaggebend für den Standortwechsel. „Wir haben lange nach einer geeigneten Immobilie gesucht“, so Dr. Jörg Hahne. „Das ist in Alfeld nicht einfach.“ Mit dem ehemaligen Sparkassen-Standort haben die Verantwortlichen das gefunden, was sie gewollt haben: innenstadtnah, ausreichend Parkmöglichkeiten, barrierefreier Zugang, Bushaltestelle vor der Tür, großzügige und helle Räume. „Durch die tragenden Außenwände der sogenannten Skelettbauweise ist das Objekt besonders gut für die Bedürfnisse der Volksbank umzubauen“, erklärt Dirk Overberg von Kranz & Partner. Mittlerweile hat die Entkernung des Objektes, das laut der Verantwortlichen Ende der 1950er Jahre erbaut und in den 1970er Jahren durch einen Anbau erweitert wurde, begonnen. 

Freuen sich über den Baufortschritt: (oben von links) Lukas Petrasch (Voba), Dirk Overberg (Kranz&Partner), Fabian Selent und Björn Mittendorf (beide Voba), (unten von links): Markus Sander (Kranz&Partner), Mario Stellmacher (Baudezernent Stadt Alfeld), Dr. Jörg Hahne (Voba) und Bernd Beushausen (Bürgermeister Stadt Alfeld)

Erweitertes Beratungsangebot geplant

Während die Volksbank das Erd- und Untergeschoss mit neun Beratungszimmern, einer Wartezone, Tresoranlage, Archiv und einem SB-Bereich nutzen wird, zieht in die erste Etage eine Notar- und Anwaltskanzlei ein. Das Obergeschoss wir ebenfalls durch die Volksbank belegt. Ein Aufzug garantiert den barrierefreien Zugang zu allen Ebenen. „Da die Wettbewerber ihre Präsenz vor Ort reduziert haben und das bei uns zu einer positiven Geschäftsentwicklung führt, werden wir die Beratungsmöglichkeiten weiter ausbauen und durch unsere Verbundpartner noch besser ergänzen“, so Dr. Jörg Hahne. Etwa 5,4 Millionen lässt sich die Volksbank den Umbau kosten. Ende 2024 sollen die Kunden und Kundinnen am neuen Standort durch das Volksbank-Team beraten werden.

Dirk Overberg (links) und Dr. Jörg Hahne im bereits weitgehend entkernten Erdgeschoss der neuen Volksbank-Filiale in Alfeld.

Bis dahin wird die Haustechnik komplett erneuert. Wärmepumpe, Fußbodenheizung, PV-Anlage, Wärmeschutz, eine moderne Gebäudeansicht, Brandschutz, neue Sanitäranlagen sollen aus dem jetzigen Rohbau einen effizienten „Neubau“ machen. Beim Ausbau setze die Volksbank auf umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe und vergebe, soweit es möglich ist, die Gewerke innerhalb der Region, erläutern Volksbank und Architekturbüro. (sr)     

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