Fotos: Susanne Röthig

Symbiose zwischen alt und neu

Eimsen feiert Richtfest von neuem Feuerwehrhaus 

Eigentlich sei die Verknüpfung von Feuerwehr und Dorfgemeinschaftshaus, wie bereits auch in anderen Ortsteilen, aus finanzieller Not geboren, erklärte Alfeld stellvertretender Bürgermeister Andreas Behrens, aber mittlerweile habe er richtig Gefallen daran gefunden. „Die Kombination ist gut“, sagte er anlässlich der Baustellenfeier in Eimsen. „Die Feuerwehrleute sind keine anonymen Uniformträger, sondern Nachbarn, die der Gemeinschaft einen wichtigen Dienst erweisen und darum ist es richtig, sie in unserer Mitte zu haben.“

Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild von den neuen Räumen zu machen.
Noch steht viel Baumaterial auf dem Areal rund um Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus und wartet darauf, verarbeitet zu werden. 

Und genauso präsentiert sich das neue Feuerwehrhaus: In der Mitte des Ortes bildet es eine perfekte Symbiose mit dem Dorfgemeinschaftshaus und fügt sich in gedämpften Rotton perfekt in das dörfliche Umfeld ein. 1,6 Millionen lässt sich die Stadt Alfeld die Baumaßnahmen kosten. „Zusätzlich gibt es noch KfW-Mittel in Höhe von 130.000 Euro“, erklärt Hochbauamtsleiter Gerrit Engelke.  In der Doppelrolle als Ortsbrandmeister und stellvertretender Bürgermeister begrüßte Marco Biering die Richtfest-Gäste. „Retten, schützen, löschen, bergen und das Dorfleben bekommen eine vernünftige Unterkunft“, so Marco Biering. „Im vierten Quartal 2023 soll das neue Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftshaus fertiggestellt sein“, sagt Gerrit Engelke. 

Marco Biering (links) und Andreas Behrens an der Schnittstelle zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus mit Fachwerkbalken und dem modernen Anbau für die Eimser Feuerwehr.

„Hier entsteht reichlich Platz für unsere Ausrüstung, einen Umkleideraum und eine Duschgelegenheit für die Feuerwehrleute“, erläutert der stellvertretende Ortsbrandmeister Dennis Wenzel im SIEBEN-Gespräch. „Außerdem richten wir noch einen Jugendfeuerwehrraum ein.“ Neben dem Neubau für die Feuerwehr mit ihren 18 Aktiven erfährt das Dorfgemeinschaftshaus eine Sanierung. Die ehemalige Scheune, die in der Vergangenheit unter anderem als Gemeindebüro diente, wird entkernt, erhält ein neues Dach und zeitgemäße Sanitäranlagen, die gemeinschaftlich von Feuerwehr und Dorfbewohnern genutzt werden. Daher hatten sich auch zahlreiche Anwohner, Mitglieder der Feuerwehr, des Orts- und des Stadtrates eingefunden, um die Gelegenheit zu nutzen, den Gebäudekomplex in Augenschein zu nehmen. Andreas Behrens dankte Planern, Handwerkern, Verantwortlichen der Stadt Alfeld (Leine) und den Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Außerdem richtete er die eindringliche Bitte an alle, die Feuerwehrleute, die während ihres Dienstes teilweise beleidigt, beschimpft oder sogar tätlich angegriffen werden, zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen. (sr)

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