Siegfried-Grösche-Stiftung

(sr)
Der gebürtige Alfelder Siegfried Grösche hatte eindeutig Benzin im Blut. Bereits mit acht Jahren saß er am Steuer eines Pkw. 1930 dann warfen Hermann Grösche und Sohn Siegfried fünfzig Reichsmark zusammen, um einem Alfelder Architekten den damals vier Jahre alten Hanomag 2/10 PS abzukaufen. Im selben Jahr begann Siegfried eine Lehre zum Autoschlosser bei Wiegand und Striene. Nach Kriegseinsatz und kurzer Gefangenschaft bestand er 1952 die Meisterprüfung und eröffnete in der Goethestraße eine Renault-Werkstatt. Anfang der 1960er-Jahre machte der Autonarr sein Kommißbrot“ wieder flott. 

Seitdem war der Hanomag 2/10 PS bei vielen Veranstaltungen in Alfeld und Umgebung dabei. 

Die Siegfried-Grösche-Stiftung wurde 2001 vom Namensgeber selbst gegründet, um sein automobiles Erbe in Alfeld zu bewahren. Aus der Brunkenser Heimatstube zog die Stiftung im November 2007 in Räumlichkeiten des ÜWL an der Hannoverschen Straße 1 in Alfeld. Dort werden neben Grösches Fahrzeugen und Werkstattutensilien auch weitere Oldtimer ausgestellt.

Gern dient die Stiftung als Ansprechpartner für Oldtimerfans aus Alfeld und Umgebung, zurzeit leider mit Einschränkungen: Wegen der Corona-Abstandsregeln kann die Ausstellung für Besucher noch nicht wieder geöffnet werden. Immerhin wurde unter Einhaltung der Hygienebestimmungen kürzlich wieder mit den Wartungs- und Pflegearbeiten begonnen.  (sr)

Fotos und mehr unter www.oldtimer-stiftung.de 
Kontakt: info@oldtimer-stiftung.de

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