Foto: Susanne Röthig

Post SV: Hallensanierung

01.04.2021 (red/sr)

Dank großer Unterstützung durch Sponsoren und Mitglieder abgeschlossen
Auch Bürgerstiftung und Lions Club fördern Renovierungsmaßnahmen /
Sportler trainieren wieder

Zwei Jahre und sechs Monate musste der Post SV Alfeld auf seine Halle verzichten. Trainingsmöglichkeiten für die Sparten Tischtennis, Jonglage und Gymnastik waren dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt auf andere Einrichtungen verteilt.
Nachdem feststand, dass das Dach der Mitte der 1950er Jahre erbauten Halle marode ist, kümmerte sich der Vorstand um die Finanzierung eines Sanierungsplanes, der zusätzlich zum Dach auch die Erneuerung der aus dem Jahr 1967 stammenden Heizungsanlage, der Beleuchtung und der Außenfassade inklusive der Fenster vorsah. Der Verein, der dafür rund 230 000 Euro aufbringen musste, beantragte ein KFW-Darlehen und Fördergelder nach der Kommunalrichtlinie beim Bund. „Durch die zusätzliche Unterstützung des Landessportbundes, des Landkreises Hildesheim, der PSD Bank Hannover, des Überlandwerks, der Avacon Netz GmbH, der Volksbank Alfeld, der Sparkasse HGP, der Firma Alu-Kanttechnik und vieler weiterer Firmen und Privatspender konnten wir das Projekt realisieren. Außerdem haben uns zahlreiche Vereinsmitglieder mit Muskelkraft aber auch mit ihrem Wissen zur Seite gestanden. Hier sind besonders der Architekt Hans Zeck und sein Bruder Simon Zeck, der viele Arbeitsstunden in der Halle verbracht hat, zu nennen. Die Gewerke haben wir an örtliche Handwerker vergeben und von deren Beratung profitiert. Außerdem sinken für uns durch die energetische Sanierung die Betriebskosten“, erklärt der erste Vorsitzende des Post SV, Markus Kolle, dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Alfeld, Ernst Martin Behrens, und Dr. Jörg Hahne, dem Präsident des Lions Clubs Alfeld, die sich ein Bild vom Ergebnis machten.

Gedämmtes Dach, neue Fenster und mit neuer Außenfassade versehen: Der Energiebedarf für die Post SV-Halle an der Ziegelmasch dürfte in der Zukunft deutlich niedriger ausfallen. Foto: Susanne Röthig

Beide Organisationen haben mit je 5000 Euro zum Gelingen beigetragen. „Sie leisten hier einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft“, sagte Dr. Jörg Hahne. Auch im Vorstand der Bürgerstiftung habe es keine Diskussion gegeben. Die Halle und die damit verbundenen sportlichen Möglichkeiten kommen vielen Menschen zugute“, so Ernst Martin Behrens. „Wir sind sehr dankbar, dass Sie uns in einer existenzbedrohenden Situation mit dieser großzügigen Förderung unterstützt haben“, sagt Markus Kolle. Seit Februar seien die Tischtennisspieler und die Jongleure wieder mit einem entsprechenden Hygienekonzept ins Training eingestiegen. „Immer nur zwei Sportler können die Halle gleichzeitig nutzen“, erklärt Sozialwartin Birgit Schneider. „Sehnlichst hoffen wir aber auf eine Trainingsmöglichkeit für die SchwimmerInnen und die Nichtschwimmerausbildung. Einige Mitglieder dieser Sparte haben ihre Vereinszugehörigkeit bereits gekündigt. Mit sinkender Mitgliederzahl wird es natürlich für uns auch schwierig, die anfallenden Kosten zu tragen.“ Der Post SV hat zurzeit rund 300 Mitglieder, die nun neben den Trainingsmöglichkeiten auch wieder, sobald das möglich ist, für Versammlungen oder Veranstaltungen ein eigenes Dach über dem Kopf haben. Ganz arbeitslos werden die freiwilligen Helfer allerdings noch nicht: Rund um die Halle sind noch Pflasterarbeiten zu erledigen.

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