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Hannover-Göttingen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

seien Sie freundlich und winken den Reisenden zu. Die Menschen, die derzeit durchs Leinetal rauschen und aus dem Fenster sehen, sollen doch freundliche Mitmenschen sehen, wenn Sie aus ihren nicht zu öffnenden Fenstern des ICE herausschauen. Die Fahrenden sind wegen längerer Fahrzeiten genervt genug, vielleicht freuen sie sich an lächelnden und winkenden Passanten. Und der freundliche Gruß ist ja auch völlig unverbindlich. Gehen Sie mal davon aus, dass man sich nie wieder sieht.

 

Vielleicht winken die Passagiere ja auch zurück. Dann greift der Reflex des freundschaftlichen Zurückgrü.ens. So wie Sie das vielleicht von Brücken kennen, auf denen Kinder stehen und winken. Man winkt automatisch zurück. Das ist doch nett!

 

Weniger nett, besonders für Pendler* innen, allerdings ist, dass jetzt der Metronom immer häufiger Verspätung hat, und entsprechend Anschlusszüge nicht erreicht werden. Was vielleicht der Grund sein könnte, dass das Winken manchmal vielleicht dann doch nicht so enthusiastisch ausfällt oder ab und an mal auch eine ganz andere Geste zu sehen sein mag – nicht persönlich nehmen!

 

Vielleicht noch kurz eine Erklärung, warum derzeit die Bahn ihre Premiumzüge durch unsere schöne Landschaft schickt: Die eigentliche ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen wird generalüberholt. Normalerweise verlässt die Schnellstrecke das Leinetal bei Bad Gandersheim und es geht an Lamspringe vorbei, die Route quert unsere Landschaft zwischen Bodenburg und Adenstedt und tunnelt den Hildesheimer Wald hinter Sibbesse, bevor sich die Strecken nördlich von Nordstemmen wieder vereinigen.

 

Die Bedeutung der Eisenbahn hatte schon Carl Benscheidt erkannt. Er richtete sein später weltberühmt gewordenes Fagus-Werk so aus, dass die Vorbeifahrenden die imposante Glasfassade wahrnehmen und sich im besten Fall fragen konnten, was das wohl für ein modernes Gebäude sei. Vielleicht fragen sich das die ICE-Passagiere heute wieder.

 

Den haltlos Vorbeirauschenden möchte man zurufen: Bucht doch mal einen Zug, der auch in Alfeld oder Freden oder Elze hält und nicht nur vorbei fährt. Schaut bei uns vorbei. Wir sind so nett, wie wir aussehen. Die Arbeiten am Bahnhof – der Vorplatz mit Busbahnhof ist ja schon letztes Jahr fertiggeworden – sehen einem Ende entgegen.

 

Ein weiterer Vorteil eines Stopps wäre ja, dass man sich die SIEBEN: mitnehmen kann, um zu blättern und zu lesen. So wie Sie jetzt. Übrigens: Diese Ausgabe ist eine Sommer- SIEBEN:, gültig auch für den August. Wir lesen uns im September wieder.

 

Viel Spaß dabei und auch beim Lesen dieser Quatsch-freien Ausgabe wünscht Ihre SIEBEN:

 

 

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