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Alles Quatsch

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

sorry, es war ein kleiner Spaß. So wie das Tradition ist zum 1. April. Wir haben versucht, Sie mit zwei Artikeln in den April zu schicken.

 

Der Text: „Reiner-Wanderweg ausgezeichnet“ ist Quatsch. Leider wurde das von Reiner so liebevoll gepflegte Stück Fußweg nicht ausgezeichnet. Wie so oft, wundert man sich deshalb auch gleichzeitig. Denn sollte ehrenamtiches Engagement nicht stärker gewürdigt werden und den Menschen und den Ergebnissen dieser Arbeit mit Achtung begegnet werden? Wir fänden das jedenfalls ausgezeichnet.

 

Und der Text: „Das neue Leinebergland – Kommunalreform: Städte, Gemeinden Samtgemeinden und ein Flecken sollen zusammengeführt werden“ war natürlich auch Quatsch.

 

Totaler Quatsch? Nicht ganz. Bestrebungen, Kommunen zusammenzulegen, damit sie effektiver – das meint wahrscheinlich vor allem kostengünstiger – arbeiten könnten, gibt es immer mal wieder. Aktuell bereiten sich Nordstemmen und Elze auf eine Fusion ihrer formalen Gebietskörperschaften vor. Und über das, was wohl in Freden passieren wird, diskutiert und spekuliert man ja auch schon lange. Sibbesse und Lamspringe geht es ähnlich. Wird die Stadt Alfeld irgendwann vergrößert? Ein großes, dickes Fragezeichen steht im Raum, schwebt über dem Leinebergland.

 

Aber anstatt über eine „Kommune Leinebergland“ nachzudenken, gibt es Bestrebungen, Freden oder Lamspringe dem Wahlkreis Einbeck zuzuschlagen, weil dort nicht mehr genug Wähler wohnen. Das würde ein gewachsenes Gefüge schwächen, weil die gewählten Vertreter, in diesem Fall der Landtagsabgeordnete Volker Senftleben, nicht mehr das Gebiet vertreten könnten. Das wäre Quatsch.

 

Einen Aprilscherz hat sich auch der April selbst überlegt. Fiel an einem Wochenende noch Schnee und Graupel, gab es am darauf folgenden Osterwochenende schon Sommertemperaturen und Sonnenbrandgefühle. Da stimmt doch was nicht mit dem Wetter. Oder ist das der Klimawandel? Leider ist der kein Scherz.

 

Das mit dem Klimawandel, von dem alle reden, ist eine schwierige Sache. Kaum hat man sich mühsam eine Meinung gebildet und ein paar Fakten verstanden, kommt jemand daher und erklärt „plausibel“, dass der Klimawandel eigentlich eine Fake-News der Industrie sei, um mehr Elektroautos zu verkaufen – und der Club of Rome flüstere Greta Thunberg ihre Statements ein.

 

Es scheint schwierig, sich in der Debatte zu orientieren. Man muss sich eine Meinung bilden, sich dementsprechend verhalten. Es geht darum, in Diskussionen Argumente zu haben. Aber wer kann denn die Zahlen, Fakten, Statistiken im Kopf behalten? Ist die Klimaerwärmung normal oder durch die gestiegenen CO2-Ausstoß verursacht, also menschengemacht?

 

Während es für die zweite Variante viele Argumente gibt, helfen die nichts, wenn die der ersten Variante anhängenden Personen eisern bei ihrer Meinung bleiben. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass zumeist derjenige recht hat, der offen genug ist, sein Weltbild dem Stand der Wissenschaft anzupassen. Frei nach dem Motto: erstmal etwas glauben, siehe Kommunalreform, und dann nachschauen, was da wirklich dran ist. Man muss seine Meinung auch ändern können.

 

Viel Spaß dabei und auch beim Lesen dieser Quatsch-freien Ausgabe wünscht Ihre SIEBEN:

 

 

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