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Zeitlos. Schlicht und ergreifend

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

alles Gute für 2019! Für Neuleser der SIEBEN: kommt dieser Wunsch im Februar etwas spät, zu spät vielleicht. Erfahrene SIEBEN:-Leser wissen, dass wir Anfang des Jahres immer etwas Zeit ins Land gehen lassen, bevor die Druckmaschine wieder anrollt. Der Grund: Wir bringen seit jeher eine Dezember-Januar-Doppelausgabe heraus. Und in der haben wir nur Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch wünschen können. Mehr ging nicht.

 

Mehr geht nicht, könnte man derzeit über das öffentliche Interesse am Bauhaus und die entsprechende Medienaufmerksamkeit sagen. Es scheint möglicherweise sogar daraus hinauszulaufen, dass Menschen tatsächlich beim Begriff „Bauhaus“ zuerst an die Kunstschule denken, die vor 100 Jahren in Weimar gegründet wurde, und nicht an den gleichnahmigen Handwerkermarkt.

 

Aktuell wird Alfeld vielleicht nicht im selben Atemzug mit den Bauhaus-Standorten Weimar, Dessau und Berlin genannt, wohl aber nach einem kurzen Luftholen. Das liegt an dem Architekten des Fagus Werkes, Walter Gropius, der 1911 im Auftrag des Schuhleistenfabrikanten Carl Benscheidt und zusammen mit seinem Kompagnon Adolf Meyer den Firmenkomplex an der Hannoverschen Straße schuf.

 

„Schlicht und ergreifend“ sind die Gestaltungsansätze und Objekte, für die das Bauhaus als Schule für Architekten, Grafiker und Kunsthandwerker berühmt geworden ist. Die relativ kurze Phase zwischen 1919 und 1933, also bis geschlossen wurde, hat gereicht, um die ganze Welt mit funktional gestalteten Objekten zu infizieren, die zudem noch schön sind. Heute noch. Sie sind immer noch modern und damit zeitlos.

 

Für Alfeld ist noch ein weiterer Bauhaus-Name wichtig: Kurt Schwerdtfeger – Bildhauer und Pionier der Lichtkunst. Die Familie aus Stettin hat es nach dem Krieg hierher verschlagen. Schwerdtfeger wurde Kunstprofessor an der Pädagogischen Hochschule. Sein Sohn Stefan wurde Architekt, war als Stadtplaner in Hannover aktiv, später auch Professor und Freier Künstler. Er starb Ende letzten Jahres. Mehr dazu in dieser Ausgabe.

 

Im Februar findet die offizielle Auftaktveranstaltung für Niedersachsen zum Bauhaus-Jubiläum in Alfeld statt. Das ganze Jahr über werden Menschen nach Alfeld kommen, die von unserem Ort noch nie etwas gehört haben. Außer vielleicht, dass hier die Wiege der modernen Industriearchitektur steht – Das Fagus Werk, die Vorstufe des Bauhauses. Unter den Besuchern ist vielleicht auch mancher Erst-Leser der SIEBEN:. Besucher, die absichtsvoll nach Alfeld gekommen sind und ganz zufällig die SIEBEN: in die Hand genommen haben.

 

 

 

Beim Lesen dieser Ausgabe wünschen wir allen viel Vergnügen.

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