Neues Jahr, neues Glück.

(01.02.2021/hst)

Liebe Leserinnen und Leser, 

wie gewohnt wünschen wir Ihnen mit den ersten neuen Zeilen der SIEBEN:, die Sie im neuen Jahr zu lesen bekommen, alles Gute fürs neue Jahr! Sie wissen, das kommt gefühlt immer etwas spät, ist aber nicht weniger ehrlich gemeint. Geschuldet ist die Verzögerung der Tatsache, dass wir immer eine Doppelausgabe für Dezember und Januar produzieren. 

Immer heißt in unserem Fall zum 24. Mal. Das bedeutet aber auch, dass wir mit der nächsten Ausgabe, der März-Ausgabe 2021 unseren 25. Geburtstag feiern dürfen. Ein viertel Jahrhundert! Das darf man ruhig schon mal im Vorfeld an die große Glocke hängen. Zumal eine große Geburtstagsfeier ausfallen wird. Soviel ist bereits klar. 

Im Februar vor 25 Jahren waren sechs junge Leute damit beschäftigt, ein neues Magazin herauszubringen. Noch durfte niemand etwas davon wissen, nur eine kleine Gruppe wusste Bescheid, denn es sollte ja eine Überraschung werden. Die wurde es dann auch. Und nicht wenige von den Lesern der ersten Stunde bescheinigten uns, dass es die SIEBEN: nicht lange geben würde. 

Komplett finanziert durch Anzeigen, engagiert recherchierte Geschichten, mit viel Liebe gestaltet, aufwendig gedruckt. Das könne sich unmöglich rechnen, sagten die Pessimisten. Nun, die SIEBEN: hatte sich mit der Unterstützung engagierter Mitstreiter und -arbeiter innerhalb kurzer Zeit einen Platz in der Medienlandschaft des Leineberglandes erobert – und diesen nicht wieder hergegeben. 

In den 25 Jahren unseres Bestehens ist viel passiert. Aber nie so viel, wie im letzten Jahr. Oder so wenig. Denn viel ist coronabedingt ausgefallen, von dem wir gerne erzählt hätten. Was wir gern vorher angekündigt hätten und wo wir gern hingegangen wären. Die 24 Jahre zuvor waren so schön, dass wir alle es als großen Verlust erlebt haben, dass Kultur im letzten Jahr kaum stattfinden konnte. Auch in diesem Februar passiert recht wenig, es herrscht immer noch Lockdown. Deshalb halten Sie eine recht dünne Ausgabe in den Händen.

Vor einem Jahr hätte sich wohl kaum jemand in seinen verrücktesten Apokalypse-Albträumen vorstellen können, wie eine Epidemie einem ganzen Land den Stecker ziehen kann. Für die Zukunft kann das nur bedeuten, dass alle mithelfen müssen, die Ausbreitung der Infektion zu stoppen. Diejenigen, die das Impfen auch nur halbwegs mit ihren Bedenken vereinbaren können, sollten das tun. Für alle gilt: Sich an Hygieneregeln zu halten und kein Risiko einzugehen. Damit alles wieder so möglich wird, wie früher. 

Wir müssen gefährdete Menschen schützen (unser Thema: Senioren und Pflege), aber wir müssen auch an die jungen Menschen denken: Die Job Dating Days stehen im März vor der Tür. Außerdem darf man das Zukunftsthema Klimaschutz beim ganzen Fokus auf Corona nicht aus dem Blick verlieren. Das wird uns noch lange beschäftigen. Und am Valentinstag, 14. Februar, denken wir alle daran, was und vor allem wer uns wirklich wichtig ist.  

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht

Ihre SIEBEN:

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