Neue Technik für alt-alfeld

Lions Club, Bürgerstiftung und Volksbank finanzieren moderne Geräte 

Was vor 16 Jahren mit ein paar Postkarten begann, hat sich längst zum digitalen Archiv der Stadt Alfeld (Leine) entwickelt. Unzählige Fotos, Dokumente und Bücher haben Matthias Quintel und Thorsten Schütz unter der Marke „alt-alfeld“ bereits in den Räumen von St. Elisabeth am Mönchehof und vielfach auch zu Hause digitalisiert und archiviert. Die Technik hat sich seitdem ebenfalls weiterentwickelt. 

Mit einem neuen Buchscanner und aktuellen Apple-Geräten sind beide nun in der Lage, die Vorgänge, die zur Erfassung der Exponate dienen, deutlich zu beschleunigen. Die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung (2.500 Euro), des Lions Clubs (2.500 Euro) und der Volksbank (1.500 Euro) hat die Anschaffung möglich gemacht. „Wir sind jetzt gut aufgestellt. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagten Matthias Quintel und Thorsten Schütz als sich Vertreter der jeweiligen Organisationen ein Bild von der Funktion der neuen Technik machten. „Für uns als Volksbank gilt das Regionalprinzip und daher zeigen wir hier dann auch Flagge“, so der Volksbank-Repräsentant Roland Schaper. „Von der Arbeit des alt-alfeld-Team profitiert die Allgemeinheit. Das historische Gedächtnis ist etwas für alle Alfelderinnen und Alfelder “, sagten Stephan Paruk und Dagmar Weist vom Lions Club Alfeld. „Wir unterstützen damit die zeitgemäße Erfassung der Vergangenheit. Dadurch werden Geschichte und Geschichten bewahrt“, erklärte Susanne Röthig das Engagement der Bürgerstiftung. 

Mehrere Stunden in der Woche investieren Matthias Quintel, der auch die Funktion des Stadtheimatpflegers innehat, und Thorsten Schütz für die Erfassung und Archivierung der Fotoschätze. Unterstützung haben Sie von Bernhard Bartels, der seit fünf Jahren die Negativstreifen aus der Sammlung Püscher einscannt. „Das ist eine große Hilfe für uns, da das zeitlich für uns nicht machbar wäre.“ Dachbodenfunde, Wohnungsauflösungen: Immer wieder kommen neue Fotos und Schriften zur Sammlung hinzu und geben Einblick in die Vergangenheit. Das Team hat mit Büchern und Kalendern den Alfelderinnen und Alfeldern die Geschichte visualisiert und hält unterhaltsame Vorträge über das Leben von früher. (red)

Wer Interesse an einer Führung in den alt-alfeld-Räumen oder einem Vortrag hat, wendet sich an Matthias Quintel, Tel.: 0171 117 1111. Viele weitere Informationen – auch zum aktuellen Kalender für 2023 – gibt es unter www.alt-alfeld.de.

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