© Susanne Röthig

Erlebnisgärtnerei Schlegel ab sofort wieder geöffnet

Ein klimaverträglicher Garten macht Freude und bietet viel Aufenthaltsqualität

Erste wärmende Sonnenstrahlen locken Gartenbesitzer in ihre mit zartem Grün und Frühlingsblühern ausgestatte Oase. Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner schmieden Pläne. Soll ein Beet umgestaltet, Kräuter angepflanzt werden oder sollen Insekten ein gutes Nahrungsangebot finden? Welche Bäume kommen mit heißen Temperaturen, Wind und wenig Wasser gut zurecht? In der Erlebnisgärtnerei Peter Schlegel finden Sie Mitarbeitende, die Ihnen nach der Winterpause ab sofort wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Die SIEBEN: hat bei Peter Schlegel nachgefragt, was einen klimaverträglichen Garten, der zum Wohlfühlort für Mensch und Tier wird, ausmacht.

Welche Tipps haben Sie für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die einen Garten komplett oder in Teilen neu anlegen beziehungsweise im kleinen Rahmen eine Verbesserung des Mikroklimas schaffen wollen?

Die Anlage eines Komposthaufens, der die Reste im Garten sinnvoll verwertet und das Kohlendioxid durch Bodenlebewesen abbaut, sowie Wasser speichert und als optimaler Dünger für alle Pflanzen im Garten fungiert, lohnt sich in jedem Fall. So kann man auf Torf und andere Zusatzstoffe verzichten. Wer Mischkulturen anlegt und Fruchtfolgen beachtet, der folgt dem Vorbild der Natur: Gemüse, Kräuter und andere Pflanzen wachsen am besten gemeinsam. Sie schlüsseln sich Nährstoffe auf, bringen Wasser aus tieferen Schichten hervor oder halten ungebetene Gäste in Schach. Eine gelungene Vielfalt spart Wasser, Arbeit und fordert das gesunde Wachstum, was natürlich auch für den Ziergarten gilt. Bei der Wahl der Pflanzen sollte man darauf achten, dass sie an die vorherrschenden klimatischen Bedingungen wie Wind, Trockenheit und höhere Temperaturen angepasst sind. So brauchen sie weniger Pflege und Wasser.

In unterirdischen Zisternen, Fässern oder Tonnen aufgefangenes Regenwasser, hilft, in trockenen Perioden ausreichend Gießwasser zu haben und spart so kostbares Trinkwasser. Auch das Sammeln des Wassers in Teichen ist sinnvoll, so dient es zusätzlich Tieren als Tränke oder Nahrungsquelle. Um eine schnelle Austrocknung zu verhindern, sollte der Boden möglichst durch Bepflanzung und/oder Mulch aus z.B. Pflanzenresten bedeckt sein. Zudem sollte der Boden nur oberflächlich aufgelockert und nicht umgegraben werden, um ebenfalls einen besseren Schutz vor Austrocknung zu erreichen. Versiegelte Flächen sollten nur dort angelegt werden, wo es wirklich nötig ist, so gelangt Regenwasser zurück ins Grundwasser und auch Hochwasser oder Starkregen können besser versickern.

Welche Baum- und Straucharten kommen besonders gut mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag klar?

Bei den Bäumen sind das beispielsweise Amberbaum, Blauglockenbaum, Zirbelbaum, schwedische Mehlbeere, Lederhülsenbaum, Winterlinde, Blasenbaum, Steinlinde, Eiche unter anderem. Zu den trockenverträglichen und hitzebeständigen Sträuchern gehören Berberitze, Kolkwitzie, Spieren, Sommerflieder, Mönchspfeffer, Fingerstrauch, Perückenstrauch, Weißdorn, Ginster, Felsenbirne und Kornelkirsche, um nur einige zu nennen.

Selbst bei den Stauden gibt es eine große, für Menschen und Bienen attraktive, Auswahl für das sich verändernde Klima, wie Lavendel, alle Sorten von Fetthenne, Heiligenkraut, Fackellilie, Prachtkerze, Mädchenauge, Wollziest, Katzenminze, Roter Scheinsonnenhut, Steppensalbei und noch etliche mehr. 

Weitere Informationen, ganz viele Anregungen für Ihr Gartenparadies und Frühblüher, wie Hornveilchen und Primel, in Hülle und Fülle finden Sie in der Erlebnisgärtnerei. Und schon ein Tipp für die Sommerbepflanzung: Auch Balkonkästen können bienenfreundlich gestaltet werden. (sr)

Fa. Peter Schlegel Garten- u. Landschaftsbau GmbH

„Erlebnisgärtnerei“
Im Schwarzen Siek 2
31016 Alfeld (Leine)

Öffnungszeiten: 
Montag bis Freitag: 9 bis 18 
Samstag: 9 bis 13 Uhr

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