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Aus dem Wald auf den Tisch

Jetzt draußen Bärlauch sammeln

(24.03.2020 / gw)
Aktuell kann man auch in unseren Buchenwäldern große Flächen mit Bärlauch finden, und Spaziergänge sind ja weiterhin erlaubt. Doch beim Sammeln ist einiges zu beachten. Um den Bestand nicht zu gefährden, bitte keine Pflanzen ausreißen und beim Pflücken zwei Drittel stehen lassen. 

Auch besteht Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen, den Herbstzeitlosen und dem Aronstab. Doch lässt sich mit der Nase der charakteristische Lauchgeruch schnell erkennen – einfach ein Blatt zerreiben. 

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Der Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch und wird gerne als Wildgemüse geerntet. In der Pflanze sind Vitamin C, Eisen und ätherische Öle enthalten. Sie wirkt reinigend für Darm, Magen und Blut und wird gerne bei Bluthochdruck oder Ungleichgewicht der Darmflora verwendet.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Bärlauchblätter zuzubereiten: in der Suppe, im Salat, als Gewürz oder als Pesto. Hier ein Rezept für ein einfaches Pesto, das sich im Glas drei Jahre frisch hält.

Kleine Gläser und die Deckel in kochendem Wasser sterilisieren.

Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten und nach dem Abkühlen klein hacken. Bärlauch waschen und ebenfalls hacken, beides mit dem Olivenöl in den Mixbecher und pürieren.

Zum Schluss den Käse untermischen und mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Dann ab ins Glas und einen Finger breit mit Olivenöl auffüllen. Deckel drauf – fertig.

Pesto hält sich nach dem Öffnen im Kühlschrank ca. eine Woche.
Es schmeckt zu Pasta und Pizza, auch Soßen und Suppen lassen sich damit verfeinern.

Zutaten für 4 Portionen:

30 g Pinienkerne
30 g Bärlauch
6 El Olivenöl
30 g Parmesan, gerieben
Salz, Pfeffer

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