Annette von Droste-Hülshoff – Leben und Werk

03.03.2022, (red/mk)

Literatur-Abend in der Stadtbücherei Alfeld zum Internationalen Frauentag.

Am 9. März, um 19.30 Uhr wird die Germanistin und Schriftstellerin Ingeborg Böhringer-Bruns zusammen mit der Rezitatorin Elfriede Thormählen Leben und Werk der Dichterin vorstellen und zwar in der Form eines Dialogs der Dichterin mit einer Leserin von heute. 

Annette von Droste-Hülshoff, 1797 – vor 225 Jahren – geboren, ein wildes, furchtloses, starkes Mädchen, an dem „der Junge verloren gegangen war“, den sich die Eltern nach dem ersten Mädchen so heiß gewünscht hatten, tat sich schon als Kind mit Gelegenheitsreimereien hervor. 

Coronabedingt können nur 20 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. 
Es gilt 2Gplus, das Tragee einer FFP2-Maske ist erforderlich.
Telefonische Anmeldung bis zum 7. März unter 05181 703-160 oder 
per E-Mail stadtbuecherei@stadt-alfeld.de

Doch war sie als unverheiratete Tochter einer Familie uralten westfälischen Adels in der weit verzweigten Familie nicht als Dichterin gefragt, sondern als stets zur Verfügung stehende kluge Gesellschafterin, einfühlsame Krankenpflegerin, Kinderbetreuerin und Sterbebegleiterin. Die Zeit für die Beschäftigung mit Literatur musste sie stehlen. 

Gedichte von ihr und ihre Erzählung „Die Judenbuche“ gehören noch heute zum lebendigen Schatz der deutschen Literatur. Wer kennt nicht die schaurige Ballade „Der Knabe im Moor“?