© Marek Audirsch

35. Internationale Fredener Musiktage

Freitag, 31. Juli bis 9. August 2026

Mit „Lasst uns tanzen (Let’s dance)“

In zehn Konzerten an sechs Spielstätten in Freden, Alfeld, Wrisbergholzen und Gronau verbinden internationale Ensembles klassische Kammermusik mit Walzer, Tango, Flamenco, Barocktanz und afrikanischen Rhythmen. Ergänzt wird das Festival durch Workshops, eine Ausstellung und eine Lesung. Festivalintendant Utz Köster betont das Zusammenspiel von Musik und Bewegung als Leitidee der Saison. Künstlerischer Leiter Adrian Adlam hebt die hohe musikalische Qualität der eingeladenen Ensembles hervor und verspricht Konzerterlebnisse für alle Sinne.

Den Auftakt gestaltet am 31. Juli in der Fredener Zehntscheune das renommierte Salaputia Brass Quintett mit dem Auftragswerk „Gothic Dances“ von Kerry Turner. Der US-amerikanische Komponist schrieb bereits 1993 das erste Auftragswerk der Fredener Musiktage – dessen Stück „Ricochet“ inzwischen international gespielt wird.

Das Festivalensemble camerata freden präsentiert drei Programme mit Werken von Franz Schubert, Antonín Dvořák, Georges Enescu, Johann Strauß und Bedřich Smetana. Ein Höhepunkt der Jubiläumssaison ist am 4. August die Aufführung von Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ gemeinsam mit dem Hamburger Kammerballett. Die Erzählerrolle übernimmt Schauspieler Heikko Deutschmann, der zuvor aus Colum McCanns Roman „Der Tänzer“ über Rudolf Nurejew liest.

Das britische Barockensemble Apollo’s Cabinet entführt das Publikum in die Atmosphäre englischer Pubs des 17. Jahrhunderts – mit populären Tanzstücken und Balladen jener Zeit. Das Ensemble BachWerkVokal Salzburg verbindet in der Kirche St. Martin in Wrisbergholzen Johann Sebastian Bachs sakrale Musik mit zeitgenössischem Tanz.

Flamenco steht am 6. August in den Gronauer Lichtspielen im Mittelpunkt: Musiker und Tänzerinnen verwandeln den Saal in einen andalusischen „Tablao“ mit Gesang, Gitarren, Kastagnetten und Percussion. Südamerikanische Leidenschaft bringt anschließend das Nuevo Tango Quintet um den französischen Akkordeonisten Félicien Brut mit Werken von Astor Piazzolla auf die Bühne.

Das delian::quartett präsentiert schließlich eine moderierte musikalische Revue durch mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte – von Haydn und Beethoven bis Strauss und Weill. Das Konzert wird von NDR Kultur übertragen. (red)

Das gesamte Programm finden Sie auf: 
fredener-musiktage.de

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