© Kristina Gosemärker

30. Internationale Fredener Musiktage

01.06.2021 (red/ne)

Die Internationalen Fredener Musiktage stehen vor ihrer 30. Saison. Von 23. Juli bis 5. August sind unterschiedlichste Konzerte unter dem Thema „Plan B: Beethoven, Bach, Brahms…“ geplant. Zum Jubiläum erscheint die Website des Kammermusikfestivals in einem neuen Design und präsentiert ab sofort die geplanten Programmpunkte für Freden, Alfeld und Einbeck unter https://www.fredener-musiktage.de/

„Ausgerechnet im vergangenen Jubiläumsjahr mussten wir die Internationalen Fredener Musiktage coronabedingt in diesen Sommer verschieben. Nun wagen wir eine neue Geburtstagsausgabe im Juli und August, selbstverständlich unter den dann geltenden Schutzvorgaben. Wir können flexibel reagieren, zum Beispiel mit einer stimmungsvollen Open-Air-Spielstätte auf dem „Fredener Festspielhügel. Zum 30. Geburtstag erwarten wir bisherige Weggefährt*innen und neue Künstler*innen mit ausgezeichnetem Renommée“, erzählt Intendant Utz Köster

Die Konzerte finden einstündig ohne Pause statt und werden, wenn möglich, zweimal gespielt. Zum Konzept gehören neben den aktuellen Schutzregeln außerdem Zugangsvoraussetzungen wie Vorlage eines Impf-, Immunitäts- oder aktuellen Testnachweises. Der Vorverkauf beginnt ab sofort. 

Seit 1991 leiten Utz Köster (Intendant) und Adrian Adlam (künstlerische Leitung) die Internationalen Fredener Musiktage und präsentieren in diesem Jahr erneut die erfolgreiche Kombination aus diversen Konzertgenres und -formaten. So werden neben den Kammermusikkonzerten des Festival-Ensembles camerata freden unter anderem Jazz zum 101. Geburtstag von Charlie „Birdie“ Parker mit dem Hans Koller Quartet, Barockmusik für Kinder oder ein Gesprächskonzert mit Volker Hagedorn und dem Barockensemble la festa musicale zu hören sein. Außerdem kommt der gefeierte Schlagzeuger Christoph Sietzen erneut nach Freden, diesmal mit dem The Wave Quartet (vier Marimbas), und der Bariton Samuel Hasselhorn singt eine Liedermatinée im Alfelder Fagus-Werk. 

Das Festival vergibt jährlich einen Kompositionsauftrag. Zum 30. Geburtstag stehen sogar zwei zeitgenössische Komponisten im Fokus: Bernat Vivancos und Daniele Ghisi. Vivancos komponierte auf Anregung der Sopranistin Nuria Rial das zeitgenössische Oratorium „Duo Seraphim“ mit barockem Instrumentarium. Und Ghisi hat nach dem faszinierenden Trio „269 steps away from you (269 steps away from me)“ für Bassklarinette, Violine und Elektronik von 2016 ein weiteres Auftragswerk für Streichorchester und Elektronik für die beiden Festkonzerte mit der camerata freden erschaffen.

Auch 2020, ohne die Pandemie, wäre das Thema der 30. Internationalen Fredener Musiktage „Plan B: Beethoven, Bach, Brahms…“ gewesen, besonders um das Beethoven-Jubiläum zu würdigen. Teil des Festival-Programms wird daher in diesem Jahr ein Beethoven-Klavierabend mit Valery Afanassiev sein. Ebenso hochkarätig ist der erneute Besuch des Quartetto di Cremona zusammen mit dem renommierten Cellisten Eckart Runge, ehemals Gründungsmitglied des Artemis Quartetts. Sie spielen Schubert und Bach Open Air auf dem Hof Habenicht-Hummelke in Freden. 

Schlusspunkt des Festivals sind zwei Sonderkonzerte am 5. August in der P.S.Halle Einbeck mit dem Bundesjugendorchester unter Leitung von Elias Grandy. Auf dem Programm steht u.a. die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Dvořák. Auch die Ausstellung bildender Kunst in der Fredener Zehntscheune vom 23. Juli bis 1. August schließt an das Motto an und zeigt mit „Beethoven and Beyond“ Arbeiten von Schüler*innen des Gymnasiums Alfeld im Dialog mit ausgewählten Werken aus 28 Jahren Ausstellungen bei den Fredener Musiktagen.

Tickets: 

Festivalbüro, Am Schillerplatz 2, 31084 Freden (Leine), Tel. 05184-950179 und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Öffnungszeiten Festivalbüro: Mo und Do, 15-18 Uhr I Fr 10-12 Uhr.

www.fredener-musiktage.de

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