20 Jahre alt-alfeld

Digitale Heimat für Geschichte und Erinnerung

Die Anfänge: Aus einer Idee wird ein Projekt (2006)

Wie viele gute Projekte begann auch alt-alfeld nicht mit einem großen Masterplan, sondern mit einer Motivation: etwas bewahren, sichtbar machen und zugänglich gestalten. 

Die Stadt Alfeld hat eine reiche Vergangenheit, eine lebendige Gegenwart und viele Geschichten, die oft nur mündlich weitergegeben werden oder in Archiven schlummern.

Mit dem Start von alt- alfeld.de im Jahr 2006 entstand eine Plattform, die genau hier ansetzen wollte: 

Erinnerungen teilen, historische Inhalte sammeln, Dokumente sichern, Fotografien einordnen, Stadtgeschichte erzählen. 2026 feiert alt-alfeld genau dieses Jubiläum: 20 Jahre digitales Engagement für die Stadt Alfeld, für ihre Geschichte, ihre Themen, ihre Geschichten und die Menschen, die sie prägen.

Die Website als Zeitmaschine – und als Spiegel der Gegenwart

Wer auf alt-alfeld stöbert, merkt schnell: Geschichte ist kein staubiges Regal, sondern eine Perspektive. 

Viele Beiträge zeigen, wie sich die Stadt verändert hat – baulich, gesellschaftlich, wirtschaftlich. Dinge, die vor zwanzig Jahren noch selbstverständlich waren, sind heute verschwunden. Andere sind geblieben, wirken plötzlich aber neu, weil man sie mit anderen Augen betrachtet.

Damit wurde alt-alfeld über die Jahre zu einer Art Zeitmaschine: Man kann sich durch Jahrzehnte klicken, vergleichen, einordnen – und dabei entdecken, dass Stadtgeschichte nicht irgendwo „passiert“, sondern genau dort, wo Menschen leben. In diesem Sinne ist alt- alfeld nicht nur Rückblick, sondern auch ein Spiegel der Gegenwart: Denn erst in der heutigen

Perspektive wird sichtbar, was früher bedeutsam war – und was es heute wieder ist. 

Gemeinschaft und Identität: Warum alt-alfeld wichtig ist

Vielleicht ist der größte Wert von alt-alfeld gar nicht in Zahlen zu messen, sondern in dem, was es ermöglicht: Identifikation. Für viele ist alt-alfeld ein Ort, an dem man Vergangenes wiederfindet – manchmal auch ein Stück eigener Biografie. Wer ein Foto der Straße sieht, in der man aufgewachsen ist, wer alte Schulgebäude erkennt oder frühere Läden, der merkt: Geschichte ist persönlich. Genau hier liegt die Kraft dieses Projekts.

2026: Ein Anlass zum Feiern – und zum Weiterdenken

Das Jubiläum ist daher nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Ausblick: Was kann alt- alfeld in den nächsten Jahren sein? Die Möglichkeiten sind vielfältig: weitere Digitalisierung von historischen Beständen, Einbindung von Zeitzeugen, interaktive Karten, thematische Serien, Kooperationen mit Schulen, Initiativen oder Archiven. Denn alt-alfeld hat bewiesen: Ein digitales Heimatprojekt kann lange leben – wenn es gepflegt, geteilt und gemeinsam getragen wird. Ein 20-jähriges Jubiläum ist auch ein Moment, um danke zu sagen: an alle, die Inhalte erstellt, Fotos beigesteuert, Informationen geliefert, Fehler korrigiert, kommentiert, unterstützt und das Projekt weitergetragen haben. alt-alfeld ist nicht nur eine Website – es ist ein Gemeinschaftswerk.

Auf die nächsten Jahre alt-alfeld. 
Auf die Geschichten, die noch kommen. 
Und auf Alfeld gestern, heute und morgen. 
(red/sr)

www.alt-alfeld.de

Weitere Beiträge
Fête de la Musique 2026 in Bad Gandersheim – Musikerinnen und Musiker gesucht
Fête de la Musique 2026 in Bad Gandersheim – Musikerinnen und Musiker gesucht